Hengelo Emsdetten Chojnice
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Saerbeck

Auf der Internet­sei­te der Ge­mein­de Saer­beck gibt es hier­zu einen

Stadt Emsdetten

Auch auf der Seite der Stadt Ems­det­ten fin­det fin­det sich hier­zu ein

zur Verabschiedung der bei­den Rad­fah­rer auch durch Bür­ger­mei­ster Moe­nikes in Saerbeck.

Chojnice

Die Stadt Chojnice berich­tet von der An­kunft der Rad­fah­rer und der Un­ter­zeich­nung der Urkunde

der Partnerschaftsverein Rietavas-Saerbeck

berichtet ausführlich

und hier gibt es den

Presseecho

hier gibt es gleich mehrere Artikel:


auch hier wird mehrmals berichtet:


25.05.2011: mit dem Fahrrad aus Saerbeck in Chojnice

auf dem Weg zur Feier der 10jährigen Städtepartnerschaft mit Rietavas in Litauen

Verabschiedung am Saerbecker Rathaus
Foto: Partnerschaftsverein Rietavas-Saerbeck

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Emsdettens Nachbargemeinde Saerbeck und Rietavas in Litauen wurde die Idee geboren, die Partnerstadt nicht mit dem Auto oder per Flugzeug zu besuchen, sondern auch mal mit dem Fahrrad.

Das war schon ein ambitioniertes Projekt angesichts der 1.600 km, die es zwischen Saerbeck und Rietavas zu überwinden galt. Doch nachdem die Idee einmal in der Welt war, waren Heribert Diesel und Hans Joachim König aus Saerbeck nicht mehr zu halten und machten sich an die detaillierten Vorbereitungen.

Damit das ganze nicht nur eine größere Fahrradtour wurde, kam man auf die Idee, dem Anliegen der Städtepartnerschaft auch einen formellen Rahmen zu geben, mit dem dieses Thema dann auch öffentlichkeitswirksam verbreitet werden konnte.

Zunächst wurde Saerbecks französische Partnerstadt Ferrières mit ins Boot geholt.

Und dann kam man auch auf die Nachbarstadt Emsdetten, insbesondere, da die mit Chojnice eine polnische Partnerstadt hat, die praktisch genau in der Mitte auf dem Weg nach Litauen lag.

Eine Urkunde wurde vorbereitet (Text siehe unten, Bild rechts unten) und zunächst von den Bürgermeistern René Larcheron (Ferrières), Wilfried Roos (Saerbeck) und Georg Moenikes (Emsdetten) gesiegelt und unterschrieben.

Die Unterschrift von Bürgermeister Arseniusz Finster wurde beim Besuch der beiden Radfahrer im Rathaus von Chojnice hinzugefügt.

Die letzte Unterschrift von Rietavas Bürgermeister Antanas Cerneckis kam dann zum Schluß während der Feier zum 10jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Saerbeck und Rietavas hinzu, die dort am 3. Juni 2011 stattfand.

Somit waren fünf Kommunen aus vier Ländern an diesem symbolischen Dokument beteiligt und dokumentierten damit ihre Absicht zur europäischen Zusammenarbeit.

Bürgermeister Finster unterzeichnet die Urkunde
Foto: Stadt Chojnice, Marian Nowak

Am 11. Mai 2011 war es dann soweit: die beiden Radfahrer Heribert Diesel und Hans Joachim König wurden in Saerbeck verabschiedet. Neben Bürgermeister Roos (Saerbeck) ließ es sich auch Emsdettens Bürgermeister Georg Moenikes nicht nehmen, persönlich zur Verabschiedung nach Saerbeck zu kommen. Mit dabei waren natürlich auch noch viele Saerbecker Bürger.

Der größte Teil der Strecke wurde auf dem Europaradweg R1 zurückgelegt. Dieser führt auch durch Münster und so war der Einstieg nicht weit.

Chojnice in Polen liegt zwar nicht direkt an diesem Radweg, aber nur wenig entfernt nördlich davon. Hier trafen die beiden am 25. Mai 2011 ein und hatten damit auch schon etwas mehr als die Hölfte der Strecke geschafft.

Hier gab es dann den schon erwähnten Empfang im Rathaus mit der Urkundenunterzeichnung. Betreut wurden die beiden von Mitgliedern des Städtepartnerschaftsvereins in Chojnice.

Nach dem Vorwort aus der Präambel der „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“: „Die Völker Europas sind entschlossen, auf der Grundlage gemeinsamer Werte eine friedliche Zukunft zu teilen, indem sie sich zu einer immer engeren Union verbinden.“ folgt der eigentliche Text;

„Städtepartnerschaften oder Gemeindepartnerschaften haben das Ziel des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs. Sie fördern die Aussöhnung zwischen den Völkern Europas und die kommunale Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg.

Durch die Freundschaft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern in unseren Gemeinden wollen wir einen Baustein für die Zusammenarbeit der europäischen Nationen mit den Zielen Achtung, Toleranz und Frieden zwischen den Völkern sein.“

Selbstverständlich war die Urkunde in den vier Sprachen der beteiligten Städte verfasst: französisch, deutsch, polnisch und litauisch.

Alle Fotos hier sind direkt von den angegebenen Seiten verlinkt.