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Stadt Hengelo

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11.06.2016: Radtouristen des Heimatbundes in Hengelo

Auf Einladung der Stadt Hengelo und des Städtepartnerschaftsvereins Emsdetten in der Partnerstadt

Am Sonntag kamen sie zurück, die Radtouristen des Heimatbundes. Der Heimatbund Emsdetten hatte unter der Leitung von Reinhard Pohl eine Radtour im Ahauser Grenzbereich „5 Tage – 2 Länder“ angeboten. Dreizehn Personen waren dem erfahrenen Radwanderer gefolgt und wurden in keinster Weise enttäuscht.

Ankunft der Radfahrer vor dem Museum Hengelo

„Bei dieser Freizeit ging es darum, das niederländische Grenzgebiet zu erkunden.“ so der Reiseleiter des Heimatbundes, Reinhard Pohl. Auf Einladung der Stadt Hengelo und des Städtepartnerschaftsvereins Emsdetten machte sich die Gruppe dabei am Samstag auf den Weg in Emsdettens Partnerstadt Hengelo.

Der Wedhouder (Beigeordnete) des Bürgermeisters, Herr Jan Bron, Christian Erfling und Brigitte Lohmann vom Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins Emsdetten e.V., erwarteten die Radler und hießen sie herzlich willkommen in der Partnergemeinde, die niemals Stadtrechte erhalten hat, obwohl sie weit mehr als das doppelte an Einwohnern hat als unser Emsdetten.

Von den freiwilligen Helfern des Museums „Old Hengel“ wurde die Gruppe im Gastraum des Museums mit köstlichem niederländischen Rosinenbrot und Kaffee bewirtet. Zwar fand sich für eine Besichtigung des schönen Museums keine Zeit, doch konnten die Teilnehmer anhand von vielen Fotos in dem Gastraum die Geschichte von Hengelo kurz verfolgen.

Der Bürgermeister und der Stadtführer (ebenfalls ein freiwilliger Helfer) gaben interessante Informationen über unsere, seit 25 Jahren bestehende, Beziehung zur Partnerstadt Hengelo. So hat Hengelo im Oktober 1944 durch starke Bombenhagel der Alliierten herbe Verluste hinnehmen müssen. Er berichtete vom Aufstieg Hengelos zu einem bedeutenden Maschinenbaustandort. In Hengelo kommt man an dem Namen Stork nicht vorbei. Er hat in der Stadt viel für Wohlstand, Bildung und Erziehung getan. So entstanden in Zentrumsnähe wohlige Wohnsiedlungen für die Werktätigen, die heute begehrte Objekte geworden sind.

Während der Stadtrundfahrt mit dem Rad wurde deutlich, dass auch in Hengelo die Trümmerfrauen gute Arbeit geleistet haben. Denn die beschaulichen Backsteinhäuser prägen wieder die Wohnsiedlungen nahe des Zentrums.

Am Sonntag trafen die dreizehn Personen des Heimatbundes wieder in Emsdetten ein. „Wir hatten viel Spaß, haben viel gelacht und freuen uns bereits auf das kommende Jahr, wenn es wieder heißt: Kommt mal eben mit!“ So eine Teilnehmerin zum Abschluss der Reise.